In diesem Sharkoon Skiller SGS40 Test erfährst du alles Wichtige zum Gaming-Stuhl aus dem Hause Sharkoon. Wir haben uns die Verarbeitung, den Sitzkomfort, die Einstellmöglichkeiten und das Preis-Leistungs-Verhältnis genauer angeschaut.
Produktbeschreibung
Der Sharkoon Skiller SGS40 ist ein Gaming-Stuhl im Racing-Design mit Stoffbezug. Er richtet sich an Nutzer, die einen atmungsaktiven Bezug einer glatten Kunstlederoberfläche vorziehen, und positioniert sich mit einer maximalen Tragkraft von 150 kg und einem Sitzhöhenbereich von 52 bis 59 cm etwas oberhalb der Einsteigerklasse.
Den Rahmen fertigt Sharkoon aus Stahl, das Fußkreuz aus einer Aluminiumlegierung statt aus Kunststoff oder Nylon, wie es bei günstigeren Modellen üblich ist. Dazu kommt eine Gasdruckfeder der Klasse 4 und fünf 75-mm-Rollen mit Bremsfunktion. Mit einem Testergebnis von 85 % und der Note „Gut“ liegt der SGS40 in unserem Vergleich auf Rang 15 von 26 getesteten Stühlen, unter den Modellen mit klassischem Fußkreuz auf Rang 6 von 16.
Für wen ist der Sharkoon Skiller SGS40 geeignet?
Mit einer Tragkraft von 150 kg und einem Sitzhöhenbereich von 52 bis 59 cm ist der SGS40 für einen breiteren Personenkreis ausgelegt als viele Modelle der Einsteigerklasse. Entscheidend ist auch hier, dass die Füße in der gewählten Sitzhöhe flach auf dem Boden stehen und die Sitzkante nicht in die Kniekehlen drückt.
- Nutzer mit bis zu 150 kg Körpergewicht
- Wer einen Stoffbezug statt Kunstleder bevorzugt
- Wer auf ein Aluminium- statt Kunststoff-Fußkreuz Wert legt
- Wer eine ausziehbare Fußstütze möchte: Die gibt es beim SGS40 nicht
- Deutlich kleinere Personen, da die Sitzhöhe erst bei 52 cm beginnt
Lieferumfang & Aufbau
Der Sharkoon Skiller SGS40 wird zerlegt geliefert. Rückenlehne, Sitzfläche, Fußkreuz, Rollen, Gasdruckfeder und Armlehnen sind einzeln verpackt.
- Rückenlehne inkl. Sitzfläche
- Gasdruckfeder (Klasse 4)
- Fußkreuz aus Aluminiumlegierung und fünf separat zu montierende 75-mm-Rollen
- 4D-Armlehnen
- Montagewerkzeug & Schrauben
- Aufbauanleitung
Fußkreuz, Rollen und Gasdruckfeder
Zuerst werden die fünf Rollen in das Fußkreuz aus Aluminiumlegierung gesteckt. Danach folgt die Gasdruckfeder der Klasse 4. Die Rollen haben mit 75 mm einen größeren Durchmesser als bei vielen Modellen der Einsteigerklasse und bringen zusätzlich eine Bremsfunktion mit.
Sitzmechanik und Rückenlehne montieren
Die Mechanik wird unter die Sitzfläche geschraubt, anschließend die Rückenlehne seitlich befestigt und die Armlehnen angebracht. Für das Verbinden von Sitzfläche und Rückenlehne ist ein zweites Paar Hände hilfreich.
Verarbeitung & Material
Beim SGS40 setzt Sharkoon auf einen Stahlrahmen und ein Fußkreuz aus Aluminiumlegierung, wo andere Modelle in dieser Preisklasse häufig zu Nylon oder Kunststoff greifen. Die Rückenlehne lässt sich großzügig von 90 bis 160 Grad neigen, ohne dass der Stuhl dabei instabil wirkt.
Die Polsterung besteht aus Schaumstoff mit einer Dichte von 60 bis 70 kg/m³, das ist ein höherer Wert als bei vielen Konkurrenzmodellen und spricht für eine gute Formstabilität über einen längeren Zeitraum. Bezug und Nähte machen auf den Fotos einen sauber verarbeiteten Eindruck.
Rollen & Wippfunktion
Die fünf 75-mm-Rollen des SGS40 bringen eine Bremsfunktion mit, die bei vielen Stühlen dieser Preisklasse fehlt. Sie lassen sich damit im Stand feststellen, was besonders auf glatten Böden ein Vorteil ist.
Die Wippmechanik deckt einen Bereich von 0 bis 14 Grad ab und lässt sich arretieren, sie bietet damit mehr Spielraum als beim T3 RUSH mit seinen 0 bis 10 Grad. Zur Geräuschentwicklung von Rollen und Mechanik liegen uns keine Messwerte vor.
Sitzkomfort & Ergonomie
Der SGS40 ist laut Datenblatt mit Lordosen- und Kopf-/Nackenunterstützung ausgestattet, eine ausziehbare Fußstütze hat er nicht. Die 4D-Armlehnen lassen sich in Höhe, Breite und Tiefe verstellen und zusätzlich seitlich schwenken.
Die Größenempfehlung allein garantiert keine passende Sitzposition. Mit einer Sitzfläche von 59,5 × 53 cm und einer Rückenlehne von 86 × 58 cm bietet der SGS40 mehr Fläche als der T3 RUSH, dennoch lohnt sich bei sehr kleiner oder sehr großer Statur Probesitzen.
Ergonomie im Detail: Die Maße, auf die es ankommt
- Sitztiefe 53 cm: Zwischen Sitzkante und Kniekehle sollten etwa zwei bis drei Finger Platz bleiben.
- Sitzbreite 60 cm: Ausreichend Raum für die meisten Nutzer, auch im Schneidersitz oder beim Wechseln der Sitzposition.
- Rückenlehne 86 cm hoch und 58 cm breit: Die Lehne reicht bei normaler Statur bis in den Schulterbereich.
- Sitzhöhe 52 bis 59 cm: Ein etwas höherer Bereich als bei vielen Einsteigermodellen, wichtig für hohe Schreibtische.
- Neigung bis 160°: Die Rückenlehne lässt sich von aufrecht bis weit zurückgelehnt feststellen.
Einstellmöglichkeiten
Mit einem Höhenverstellbereich von 52 bis 59 cm, der Rückenlehnen-Neigung von 90 bis 160 Grad, der arretierbaren Wippfunktion von 0 bis 14 Grad und den 4D-Armlehnen bietet der SGS40 einen großzügigen Anpassungsspielraum. Eine klassische Fußstütze ist nicht verbaut.
So stellst du den SGS40 richtig ein
- Sitzhöhe: Setze dich ganz nach hinten und stelle die Höhe so ein, dass deine Füße flach aufstehen. Der Bereich reicht von 52 bis 59 cm.
- Rückenlehne: Beginne aufrecht und lehne dich für Pausen weiter zurück, bis 160° lässt sich die Neigung feststellen.
- Armlehnen: Höhe so einstellen, dass die Schultern locker bleiben, danach Abstand und Tiefe an Tastatur und Maus anpassen.
- Wippfunktion: Für konzentriertes Sitzen feststellen, zum Entspannen freigeben und den Bereich von 0 bis 14° nutzen.
- Rollenbremse: Beim Ein- und Aussteigen sowie in Ruhephasen feststellen, damit der Stuhl nicht wegrollt.
Optik
Optisch bleibt der SGS40 dem Racing-Design treu: schlanke Silhouette, seitliche Wangen an Rückenlehne und Sitzfläche sowie ein zurückhaltendes Farbschema in Schwarz oder Schwarz/Grau.
Pflege & Reinigung des Stoffbezugs
- Regelmäßig mit einem Staubsauger mit Polsterdüse absaugen.
- Flecken sofort mit einem leicht feuchten Tuch abtupfen, nicht reiben.
- Keine scharfen Reiniger oder Lösungsmittel verwenden und die Farbe zuerst an einer unauffälligen Stelle testen.
- Bei allen Pflegemitteln die Herstellerangaben von Sharkoon beachten.
Garantie & Ersatzteile
Sharkoon gibt auf den SKILLER SGS40 eine erweiterte Herstellergarantie von 3 Jahren. Verschleißteile lassen sich bei Bedarf ersetzen: Die Gasdruckfeder entspricht Klasse 4, die fünf Rollen haben einen Durchmesser von 75 mm und bringen eine Bremsfunktion mit. Wer Ersatzrollen sucht, sollte vorher die Maße des Rollenstifts prüfen.
Langzeiterfahrung mit dem Sharkoon SKILLER SGS40
Auch über einen längeren Nutzungszeitraum macht der SKILLER SGS40 einen soliden Eindruck. Am meisten überzeugt der Stoffbezug: Anders als Kunstleder, bei dem sich die Oberfläche nach einigen Jahren ablösen kann, zeigt der Stoff diese Alterserscheinung nicht. Er ist zudem atmungsaktiver, was sich bei längerer Nutzung angenehm bemerkbar macht.
Sitzfläche und Rückenlehne sind kräftig gepolstert, der Sitz eher straff als weich. Dadurch behält er auch nach längerer Nutzung seine Form gut. Wie bequem sich das anfühlt, hängt allerdings stark von Körpergröße, Gewicht und persönlichen Vorlieben ab.
Auch die Mechanik wirkt robust: Fußkreuz, Gasdruckfeder und die Verbindung zwischen Sitzfläche und Rückenlehne sind für diese Preisklasse ordentlich ausgeführt. Die 4D-Armlehnen bieten ausreichend Spielraum, um die Sitzposition an den eigenen Schreibtisch anzupassen.
Sharkoon setzt beim SGS40 zudem auf eine vergleichsweise klassische Konstruktion. Das bedeutet wenige Komponenten, die im Alltag unnötig kompliziert wären oder zusätzliche Fehlerquellen darstellen.
Nach längerer Nutzung bleiben vor allem der Stoffbezug, die stabile Konstruktion und die umfangreichen Einstellmöglichkeiten die Stärken des SGS40. Wer einen straff gepolsterten Gaming-Stuhl mit Stoffbezug im Racing-Design sucht, bekommt mit dem SGS40 einen Stuhl, der langlebig wirkt.
FAQ zum Sharkoon Skiller SGS40
Hat der Sharkoon Skiller SGS40 eine Fußstütze?
Nein, eine ausziehbare Fußstütze ist nicht integriert. Das ist laut Datenblatt der einzige dokumentierte Nachteil des Stuhls.
Haben die Rollen eine Bremsfunktion?
Ja. Die fünf 75-mm-Rollen lassen sich feststellen, das ist bei Stühlen dieser Preisklasse nicht selbstverständlich.
Woraus besteht das Fußkreuz?
Aus einer Aluminiumlegierung. Das ist stabiler als das bei vielen Modellen dieser Preisklasse übliche Nylon oder Kunststoff.
Wie hoch ist die Tragkraft des SGS40?
Sharkoon gibt eine maximale Tragkraft von 150 kg an, die Gasdruckfeder entspricht Klasse 4.
Lässt sich die Wippfunktion feststellen?
Ja. Die Wippmechanik deckt einen Bereich von 0 bis 14° ab und lässt sich arretieren.
Welche Farben gibt es?
Das Datenblatt nennt die Ausführungen Schwarz und Schwarz/Grau.
Vor- und Nachteile
- Stahl-Rahmen mit Klasse 4-Gasdruckfeder
- Armlehnen: 4D
- Lordosenunterstützung:
- Kopf- und Nackenunterstützung:
- Rückenlehne bis 160° neigbar
- Wipp- und Sitzmechanik: 0–14°, arretierbar
- Sitzfläche mit 59.5 × 53 cm
- Sitzhöhenbereich von 51.5 bis 59 cm
- Rückenlehnenhöhe von 86 cm
- Belastbarkeit bis 150 kg
- Schaumstoff
- 75-mm-Rollen mit Bremsfunktion
- Keine integrierte Fußstütze
Fazit zum Sharkoon Skiller SGS40 Test
Im Sharkoon Skiller SGS40 Test überzeugt der Gaming-Stuhl vor allem durch Details, die in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich sind: ein Fußkreuz aus Aluminiumlegierung statt Kunststoff, Rollen mit Bremsfunktion und eine Wippmechanik mit vergleichsweise großem Verstellbereich. Verarbeitung und Sitzkomfort liegen mit 87 % über dem Durchschnitt unserer Testreihe.
Wer eine ausziehbare Fußstütze erwartet, muss beim SGS40 Abstriche machen. Wer aber einen stabil verarbeiteten Stoffbezug-Stuhl mit Metall-Fußkreuz und bremsbaren Rollen sucht, bekommt beim Sharkoon Skiller SGS40 ein rundum solides Gesamtpaket.
Sharkoon Skiller SGS40 im Vergleich: Die wichtigsten Alternativen
Ob der SGS40 die beste Wahl ist, zeigt erst der Vergleich. Die folgende Tabelle stellt ihn ähnlich bepreisten Stühlen aus unserem Test gegenüber:
| Modell | Preis | Note | Armlehnen | Fußkreuz | Rollen | Tragkraft |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sharkoon Skiller SGS40 | 346,25 € | 85 | 4D | Aluminiumlegierung | 75 mm, Bremsfunktion | 150 kg |
| Dowinx Gaming Stuhl 200kg | 259,99 € (aktuell 220,99 €) | 83 | 4D | Metall | Leichtlaufrollen | 200 kg |
| NITRO CONCEPTS X1000 | 279,00 € | 83 | 3D | Metall | k. A. | 135 kg |
| Corsair T3 RUSH | 329,90 € (aktuell 299,99 €) | 84 | 4D | Nylon | 65 mm, Doppelrollen | 120 kg |
| DXRacer Master XL | 499,00 € | 87 | 4D | Aluminium | k. A. | 150 kg |
| Corsair TC500 Luxe | 540,00 € | 86 | 5D (Omniflex) | k. A. | k. A. | 120 kg |
| noblechairs Hero TX | 419,90 € | 89 | 4D | Aluminium | 60 mm | 150 kg |
Listenpreise laut Datenblatt, Stand September 2026. Die Preise bei Amazon schwanken. „k. A.“ steht für Felder, die im Datenblatt des jeweiligen Produkts noch nicht befüllt sind.
Wann ist welcher Stuhl die bessere Wahl?
- Corsair T3 RUSH: Günstiger, aber mit Nylon-Fußkreuz und geringerer Tragkraft von 120 kg.
- NITRO CONCEPTS X1000: Ähnlicher Preis, aber 3D- statt 4D-Armlehnen und niedrigere Tragkraft.
- Dowinx Gaming Stuhl 200kg: Günstiger und mit höherer Tragkraft von 200 kg, dafür ohne die Bremsrollen des SGS40.
- DXRacer Master XL und noblechairs Hero TX: Beide mit Aluminium-Fußkreuz wie der SGS40, aber teurer und mit etwas höherer Testnote.
- Corsair TC500 Luxe: Deutlich teurer, dafür mit 5D-Armlehnen und integrierter, verstellbarer Lordosenstütze.
Der SGS40 liegt bei Preis und Ausstattung im oberen Mittelfeld: Er bietet ein Aluminium-Fußkreuz und Bremsrollen, die man sonst eher bei teureren Modellen findet, spart aber an der Fußstütze.








